Maiwanderung in Xanten
Ein schöner Maiwandertag mit Bildung & Kultur in Xanten
Am 16. Mai trafen sich 13 Wanderbegeisterte am Duisburger Hbf und fuhren mit der blauen Nordwestbahn weiter nach Xanten. Klauspeter Peiker übernahm diesmal die Führung der Wanderung, die zuerst zur Altstadt und an der Ringmauer am Westwall und Südwall entlang zum historischen Heerlager am Ostwall führte. Dort war es zu sehen, wie in damaliger Zeit die Menschen lebten.
Dann ging es weiter über die B 57 hinüber zum LVR-Archäologischen Park. Dieses Deutschlands größte archäologische Freilichtmuseum erschließt auch den westlichen Teil der römischen Stadt „Colonia Ulpia Traiana“ und das neue LVR-RömerMuseum.
Zu den Attraktionen gehören die hohe Stadtmauer mit den Toren und Türmen, die römische Herberge mit Werkstätten, Taverne und Badehaus sowie das imposante Amphitheater mit röm. Baukran, der Hafentempel und das große Burginatium Tor. In der römischen Taverne wurde eine Mittagspause mit leckeren Speisen und erfrischenden Getränken eingelegt.
Im LVR-RömerMuseum sind zahllose Originalfunde aus der röm. Stadt und den Legionslagern sowie die Grundmauern und auch die großen Thermen zu sehen. Die abwechslungsreiche Ausstellung präsentiert die römische Geschichte vor 2000 Jahren und zeigt die Waffen und Ausrüstung der römischen Armee.
Die einstige am Rhein gelegene Römerstadt „Colonia Ulpia Traiana“ war eine der bedeutendsten Städte in den germanischen Provinzen Roms. Der Xantener Raum ist reich an Geschichte und war ein antiker Schauplatz römischer Kultur mit militärischem und zivilem Gesicht.
Zurück ging es über den Nordwall wieder in die Altstadt, wo bei Kaffee und Kuchen eine Reflexion über den lehrreichen Wandertag mit Bildung & Kultur stattfand. Man spürte schon an den Beinen und Füssen, dass beim siebenstündigen Rundgang wirklich viele Kilometer zu Fuß zurückgelegt wurden. Auf der Rückreise mit der Nordwestbahn nach Duisburg wurde
die stimmungsvolle Unterhaltung fortgesetzt, und nach dem schweren Abschied ging es dann mit verschiedenen Bahnen wieder nach Hause.
Klauspeter Peiker